Die Arbeitsplatzanalyse ist ein Instrument der Verhältnisprävention. Ziel der Arbeitsplatzanalyse ist es Fehlbelastungen und gesundheitsschädliche Verhältnisse zu erkennen und mit oft kleinen Maßnahmen verändern zu können. Den Mitarbeitern ermöglicht dies gesund und motiviert zu arbeiten. Das Unternehmen spart unnötige Ausfallzeiten und langwierige Krankenstände, die vielfach kostenintensiver ausfallen, wie eine Arbeitsplatzoptimierung.

Der Arbeitsplatz muss hierbei auf vielfältige Weise betrachtet werden. Dazu gehören die Betrachtung aus ergonomischer Sicht, der Arbeitsbedingungen und der Arbeitsabläufe.

Die Arbeitsplatzanalyse ist eine tiefergehende Beurteilung des Arbeitsplatzes im Gegensatz zur allgemeinen Gefährdungsanalyse zur Arbeitssicherheit, die im ASchG (§5) vorgeschrieben wird, zu der inzwischen auch zwingend eine Psychische Gefährdungsbeurteilung (PGB) verlangt wird. 

Instrumente der Arbeitsplatzanalyse sind zum Beispiel Arbeitsplatzbegehungen, Mitarbeiterbefragungen, Studien von Tätigkeits- und Belastungsprofilen und Krankenstandsanalysen.

Die Arbeitsplatzanalyse wird meist gekoppelt mit verhaltenspräventiven Angeboten. Bei diesen lernen Mitarbeiter sich eigenverantwortlich um ihre Gesundheit am Arbeitsplatz und im Privaten zu kümmern. Hier liefert das Konzept „Aktiv am Arbeitsplatz“ einen wichtigen Beitrag. Ziel des aktiven und praxisorientierten Konzeptes zur Förderung der Bewegung ist die Verbesserung des gesundheitsrelevanten, eigenverantwortlichen Verhaltens am Arbeitsplatz. 

Verhaltens- und Verhältnisprävention ist ein wichtiges Tool der Betrieblichen Gesundheitsförderung und wird von allen Krankenkassen unterstützt.

Sie wollen Ihren Mitarbeitern ein nachhaltig gesundes Arbeiten ermöglichen? Dann schreiben Sie mir über mein Kontaktformular. Ich freue mich darauf Sie und Ihre Mitarbeiter bei diesem wichtigen Vorhaben zu unterstützen!