Ansätze meines Konzeptes:

Die WHO (World Health Organisation) hat 2016 in einer Erklärung in Shanghai den Mitgliedsstaaten vorgegeben „Strategien zu entwickeln, umzusetzen und zu überprüfen, die eine Stärkung der Gesundheitskompetenz zum Ziel haben.“ Dies deckt sich mit meiner persönlichen Vision die Gesundheitskompetenz von Menschen zu stärken und so ist „Aktiv am Arbeitsplatz“ entstanden. 

Diese Zielsetzung findet sich auch in dem Begriff „Empowerment“ wieder, der Maßnahmen beschreibt die eine Handlungskompetenz vermitteln, die also Menschen befähigen selbstbestimmt und selbstverantwortlich zu handeln. Mein Schwerpunkt liegt hierbei auf dem Thema Gesundheit. Wissen zu vermitteln um eigenverantwortlich Entscheidungen zum Erhalt und der Steigerung der eigenen Gesundheit und damit der eigenen Lebensqualität treffen zu können. 

Körpergefühl und Körperwahrnehmung  sind die Grundlage jeder Haltung und Bewegung. Die Propriozeption (Eigenwahrnehmung und Tiefensensibilität)  spielt dabei eine große Rolle. Sie ist das Zusammenspiel der Senso-Neuro-Muskulären Systeme durch die Sensoren in Faszien, Muskeln und Gelenken und unserem Gleichgewichtssinn.

Aus den aktuellen Ansätzen der Neuroathletik habe ich das Prinzip übernommen Input vor Output. Dies bedeutet die Wahrnehmung zu schulen und damit den Input zu verbessern um eine dadurch automatisch verbesserte Leistung (Output) zu erzielen.

Embodiment“ ist stark vereinfacht dargestellt die Wechselseitigkeit von Körper und Psyche. Die neuesten Erkenntnisse der Kognitionswissenschaft zeigen einen direkten Zusammenhang zwischen unserer Körperhaltung und unseren Emotionen mit den daraus folgenden Handlungen. 

Mein Ziel ist es Ideen zu liefern wie Sie Bewegung in Ihren Arbeitsalltag bringen können. Losgelöst von den nicht veränderbaren Faktoren. Jeder kann immer etwas verändern! Manchmal haben kleine Veränderungen große Wirkungen. Wir konzentrieren uns in den Workshops auf das, was zu verändern ist!

Weitere Verknüpfungen:

Zudem biete ich Laufseminare zur Wahrnehmungsschulung beim Laufen an um den biomechanisch angeborenen Laufstil (wieder) zu erlernen, mit dem Ziel (wieder) effizient, schmerz- und beschwerdefrei Laufen zu können. 

Auf meiner Seite www.effective-running.de finden Sie unterstützend zur Verbesserung der Wahrnehmung an der Fußsohle durch das Tragen von Minimal Schuhen weitere Informationen.

Das erste Büroeinrichtungskonzept (active® office), in dem die Bewegung im Büroalltag durch die Organisation der Büromöbel und der Gestaltung der Arbeitsabläufe angeregt wird, wurde vom erfolgreichen Unternehmer Josef Glöckl (Aeris) Anfang des Jahres 2018 auf den Markt gebracht. Sein Leitspruch „Nur wer sich bewegt kann etwas bewegen“. Sein neues Konzept wurde bereits mehrfach ausgezeichnet.

Viele Studienergebnisse sind in mein Konzept mit eingeflossen. Einige sind hier aufgeführt und hier verlinkt.

Mehrere australische Studien (Genevieve Healy 2008 - 2011) zeigen einen direkten Zusammenhang von leichter und ständiger Bewegung im Alltag mit der allgemeinen Leistungsfähigkeit. 

So weist in einer Studie die Gruppe mit 2 - 3 Mal Sport in der Woche die gleichen Fitnesswerte auf, wie die Gruppe mit ständiger leichten Bewegung im Alltag ohne verstärkte sportliche Betätigung. Beide Gruppen weisen wesentlich bessere Fitnesswerte als eine Kontrollgruppe ohne sportlichen Ausgleich oder viel Bewegung auf.

Eine schwedische Studie von 2010 bestätigt, dass langes Sitzen nicht durch viel Sport ausgeglichen werden kann. 

Eine weitere Studie beweist, dass ein direkter Zusammenhang zwischen dem BMI (Body Mass Index) und der Sitzdauer besteht. Ins Verhältnis gesetzt wurde dabei sowohl die insgesamte Sitzdauer über den Tag hinweg, wie auch die einzelnen Sitzzeiten am Stück. Das Ergebnis brachte eine signifikante Verschlechterung des BMI bei regelmäßigen Sitzzeiten von über 30 min am Stück.

2014 zeigte eine Studie von A. Burzynska, dass ein direkter Zusammenhang zwischen langen Sitzzeiten und der Degeneration von Hirnsubstanz besteht. 

Eine amerikanische Studie über ein Jahr mit einer Gruppe mit moderater Bewegung und einer Kontrollgruppe mit leichten Dehnübungen zeigte eine Vergrößerung des Hippocampus (Gedächtnis) um 2% bei der bewegten Gruppe. Ein weiteres interessantes Experiment bestätigte ebenfalls die Aussage, dass mäßige Bewegung die Plastizität des Gehirns schon nach kurzer Zeit erhöht. Nachzulesen bei wissenschaft.de.

Eine Studie des Kultusministerium in Hessen mit 600 Schülern, die ein vestibulär-propriozeptives Übungsprogramm durchlaufen haben, zeigt stark verbesserte Ergebnisse im ELFE Lesetest und DEMAT Rechentest. Viele weitere Studien zeigen ebenfalls klare Zusammenhänge zwischen Bewegung und der kognitiven Leistungsfähigkeit.

Viele Ergebnisse aus Studien zeigen, dass eine ständige vielseitige Bewegung im (Arbeits-) alltag nötig und wichtig ist. So werden die Körpersysteme aktiviert und stabilisiert.